Am 10. September 2025 nahm Hospital at Home Deutschland e.V. aktiv an der SmartXCare 2025 teil, der Leitkonferenz für digitale Innovationen im Gesundheitswesen. Unter dem Motto „Über den Wolken – Neue Horizonte für digitale Pflege und Behandlung“ trafen sich im Konferenzzentrum Düsseldorf am Flughafen Expert:innen aus Kliniken, Pflege, Technik und Politik.
Als Verein, der sich für die Verbreitung des „Hospital at Home“-Modells in Deutschland einsetzt, war die SmartXCare eine hervorragende Bühne. Usecase III: “Vom interoperablen Krankenhaus zum intersektoralen Hospital@Home“ verdeutlichte zentrale Herausforderungen und Chancen. In der Podiumsdiskussion war unsere Vorständin Georgina Krüger vertreten, um die Vision des häuslichen Krankenhauses in den Austausch zu bringen.
Zentrale Impulse aus der Diskussion:
Interoperabilität & offene Systeme: Ein zentrales Thema war, wie Kliniken veraltete IT-Infrastrukturen überwinden können. Auf der SmartXCare wurde deutlich, dass FHIR-basierte Anwendungen ein wichtiger Baustein sind, um Datensilos aufzubrechen und sektorenübergreifend zu kooperieren.
Integration von Hospital-at-Home: In der Podiumsdiskussion wurde sehr konkret diskutiert, wie man von einem „interoperablen Krankenhaus“ zu einem „intersektoralen Hospital@Home“ kommt – also wie Behandlungen, heute stationär im Krankenhaus, sicher und qualitativ hochwertig zu Hause weitergeführt werden können. Unsere Position als Verein wurde dabei besonders geschätzt: Wir bringen das praktische klinische Modell mit dem digitalen Innovationsgedanken zusammen.
Rolle von KI & Entscheidungssystemen: Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz lag auf Clinical Decision Support Systeme (CDSS) und datengetriebener Pflege. Diese Tools sind auch für Hospital-at-Home relevant: Sie helfen, Risiken früh zu erkennen, Behandlungsentscheidungen abzusichern und Pflegekräfte vor Ort bestmöglich zu unterstützen.
Unser Fazit:
Die SmartXCare 2025 war für uns nicht nur eine Gelegenheit zum Netzwerken, sondern ein wichtiger Meilenstein, um das Hospital-at-Home-Modell im deutschsprachigen Raum sichtbarer zu machen. Wir sehen:
* große technologische Chancen: Moderne, offene IT-Architekturen sind ein entscheidender Enabler für vernetztes, sektorenübergreifendes Arbeiten.
* politische und systemische Relevanz: Die Diskussion zeigt, dass das häusliche Krankenhaus zunehmend als Teil einer zukunftsfähigen Versorgung verstanden wird – das bestätigt auch, was wir seit unserer Gründung fordern.
* konkreten Handlungsbedarf: Um Hospital-at-Home flächendeckend zu etablieren, brauchen wir nicht nur technische Innovation, sondern auch passende Rahmenbedingungen, Kooperationen mit Kostenträgern und eine klare Strategie für die Skalierung.
Wir gehen bestärkt aus der SmartXCare 2025 hervor mit einem klaren Auftrag: weiter daran zu arbeiten, dass das „Krankenhaus zu Hause“ in Deutschland Wirklichkeit wird – digital vernetzt, patientenorientiert und systematisch integriert.
Video der Panel-Diskussion: https://www.youtube.com/watch?v=Q4nS9gP-y2k
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